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Der Behandlungsablauf bei Zahnimplantaten wird der Patientin vom Zahnarzt erklärt.

Zahnimplantate

ÜBERBLICK
   
Behandlung: Setzen einer künstlichen Zahnwurzel aus Keramik oder Titan
Behandlungsdauer: ca. 1 Stunde
Termine: 3-4 Termine
Betäubung: lokale Betäubung
Einheilungsdauer: zwischen 2 und 6 Monaten
Weitere Fragen?: Für weitere Fragen, nehmen Sie gerne Kontakt auf, oder vereinbaren Sie gleich hier online ein Beratungsgespräch oder Termin.
   
ÜBERBLICK
   
Behandlung: Setzen einer künstlichen Zahnwurzel aus Keramik oder Titan
Behandlungsdauer: ca. 1 Stunde
Termine: 3-4 Termine
Betäubung: lokale Betäubung
Einheilungsdauer: zwischen 2 und 6 Monaten
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Frage & Antwort

Zahnimplantate – Ersatz für fehlende Zähne

Zahnimplantate stellen inzwischen einen idealen Ersatz von fehlenden Zähnen dar. An die Stelle des verlorenen Zahnes setzt der Zahnarzt eine künstliche Zahnwurzel, die nach einigen Wochen äußerst fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist. Auf einem solchen Zahnimplantat kann dann eine Zahnkrone, ein Zahnbrücke, eine Zahnprothese oder eine andere Form von Zahnersatz fest eingesetzt werden. Ein neuer Zahn ist da, dauerhaft, verträglich, schön, stark, nicht spürbar. Hier liegt der Wert der Implantologie: Erstmals ist ein Zahn wirklich ersetzt.
Wir helfen Ihnen gerne und kompetent durch unser unverbindliches Beratungsgespräch über Zahnimplantate in Konstanz oder Bietingen bei Schaffhausen. Gemeinsam werden wir einen für Sie abgestimmten Behandlungsplan erstellen. Hier werden Sie über die Therapie, Kosten und die Behandlungsdauer aufgeklärt.

Viele Fragen über Zahnimplantate können in unserer Praxis geklärt werden:

 

  • Zahnimplantate aus Titan oder Keramik
  • Habe ich ausreichend oder zu wenig Kieferknochen und benötige ich einen Knochenaufbau?
  • Sind die umgebenden Zähne fest und frei von Parodontitis?
  • Wie ist die Verträglichkeit des Implantates?

Implantat Spezialist DGZI©

über 14.000 gesetzte Implantate 

30 Jahre
Zahntechnik

30 Jahre Nachsorge-Erfahrung

Eine Unterkieferprothese mit Titan und Keramikimplantaten.

Beratung für Zahnimplantate

Für Beratungen über Zahnimplantate, Knochenaufbau und andere Fragen sind wir in den Praxen Dr. Hager in Konstanz und in Bietingen bei Schaffhausen spezialisiert. Hochmoderne medizinische Geräte wie beispielsweise der Digitale Volumentomograph („DVT“, „CB CT“) oder der 3D-Scanner unterstützen uns bei einer Implantatplanung zuverlässig und präzise. Wie auch der große Erfahrungsschatz unserer Implantologen Dr. Michael Hager, Benjamin Hager und Dominik Hager mit vielen hunderten
gesetzten Implantaten jährlich. All das hilft unserem Zahnärzte Team in Konstanz und Bietingen, für Sie das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Profitieren Sie von unserem Informationsgespräch und klären Sie Ihre Fragen über Zahnimplantate und Knochenaufbau – unser ganzes Know-How steht Ihnen zur Verfügung. Für Sie individuell und persönlich.

Die Implantation und der Behandlungsablauf

Nach einer ausführlichen Beratung und Planung des Eingriffs wird das Zahnimplantat eingesetzt. Danach verwächst es langsam mit dem Kieferknochen. Wie dieser Prozess genau abläuft, erfahren Sie auf dieser Seite.

Zahnarzt erklärt Patienten wie der Ablauf einer Zahnimplantation ist

1. Erstuntersuchung und Beratung

Vor einer Implantation findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem alle Wünsche, Möglichkeiten und Risiken besprochen werden. Wir machen uns ein genaues Bild von den Kieferverhältnissen in Ihrem Mund, von Ihren Lebensgewohnheiten und Ihrem Gesundheitszustand. Dann folgt die Planungsphase. Unsere langjährige Erfahrung zusammen mit den Möglichkeiten der modernen 3D Diagnostik sichert die bestmögliche Vorplanung des gewünschten Eingriffs.

Zahnärztin schaut sich den Zustand der Zahnsituation des Patienten an vor der Zahnimplantation

2. Die Implantation

Sobald der Zeitpunkt des Eingriffs feststeht, werden folgende Schritte durchgeführt: Nach einer örtlichen Betäubung wird das Zahnfleisch geöffnet. Anschließend wird mit einem Spezialbohrer ein passgenaues Loch in den Kiefer gebohrt. Schließlich wird das wurzelförmige Implantat eingesetzt und das Zahnfleisch wieder zugenäht. Nach rund zwei Monaten sind Knochen und Implantat fest miteinander verwachsen.

Zahnarzt erklärt Patienten an einem Röntgenbild wie man bei ihm am besten den Zahnersatz einsetzt

3. Die Einheilphase von Zahnimplantaten

Damit das Implantat natürlich und zügig mit dem Knochen verwachsen kann, muss die Eingriffsstelle über einen bestimmten Zeitraum sorgsam geschont werden. Die Dauer der Heilungszeit hängt von Faktoren wie der Knochenqualität und Knochenmenge ab. Vor allem in den Tagen nach der Operation sollten Sie alles vermeiden, was die Eingriffsstelle belastet. Dies bedeutet auch eine besonders vorsichtige Mundhygiene und Verzicht auf harte Speisen.

Patient lächelt nach dem einsetzen der Zahnkrone

4. Die Krone wird eingesetzt

Nachdem das Implantat eingeheilt und fest mit dem Knochen verwachsen ist, fertigen wir Zahnkronen in unserem zahntechnischen Labor an. Diese werden von unseren ZahntechnikerInnen speziell für jeden Patienten angefertigt. Mit den neusten und sichersten Herstellungstechniken und -materialien. 

Es wird eine knochenaufbauende Operationstechnik dargestellt.

5. Im Falle eines Knochenmangels

Falls zu wenig Knochen für eine Implantation vorhanden ist, kann ein sogenannter Knochenaufbau erfolgen. Mit verschiedensten Operationstechniken wird künstliche Knochensubstanz auf den bestehenden Kieferknochen aufgebracht, um ein stärkeres Fundament für das Implantat zu bilden: Sinuslift, Auflagerungsplastik, Splitting, Spreading, und mehr. Bei diesen Verfahren wird eine längere Einheilzeit benötigt.

Zahnärztin und Zahnarzthelferin erklären Patienten Behandlungszeitraum einer Zahnimplantation

6. Der Behandlungszeitraum von Zahnimplantaten

Die Dauer der Behandlung inklusive Heilungszeit hängt entscheidend von Ihrer medizinischen Situation ab und kann von zwei Wochen bis hin zu sechs Monaten dauern. Die sehr schnelle Behandlungsvariante Sofortbelastung bildet eine Ausnahme und kann nur bei optimalen Bedingungen angewendet werden. In der Regel beträgt die Behandlungsdauer ca. 3 Monate.

Zahnarzt Dominik Hager Spezialist für Zahnimplantation in Deutschland
„Der Behandlungsablauf einer Implantation hängt von vielen Faktoren ab. Knochenqualität und Knochenquantität sind wichtige Pfeiler einer erfolgreichen Implantation. Zu unserem Standard gehört bei allen Implantationen der Einsatz unseres 3D Röntgengeräts. Durch die dreidimensionale Bilddarstellung können wir bei DR. HAGER | Zahnärzte eine voll-navigierte Implantation durchführen. Dies bietet unseren Patienten eine maximale Sicherheit und sichert die hohen Erfolgsraten und unseren Anspruch sehr zum Wohle der Patienten.“

Dominik Hager, Zahnarzt bei DR. HAGER | Zahnärzte

Neue Zähne nach einer Zahnimplantation richtig pflegen

Durch gute Zahnpflege und regelmäßige Kontrolle halten Implantate mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Leben lang. Implantate sind eine wertvolle Investition von hohem Nutzen. So, wie Sie Ihre natürlichen Zähne pflegen, sollten Sie auch mit Ihren Implantaten umgehen. So können Sie die Vorzüge Ihrer neuen Zähne noch lange genießen. Zahnbeläge enthalten Bakterien und können dadurch Entzündungen hervorrufen. Solche Entzündungen stellen für Zähne und auch für Implantate ein Risiko dar.
Notwendig ist daher die Pflege mit geeigneten Reinigungsmitteln und -techniken. Wir beraten Sie dazu gerne. Neben einer guten häuslichen Pflege empfehlen wir eine regelmäßige Vorsorge durch die professionelle Dentalhygiene in unseren Praxen. Hier werden unter anderem hartnäckige Ablagerungen entfernt und durch zusätzliche spezielle Maßnahmen der einwandfreie Zustand Ihrer Implantate sichergestellt.

Fallbeispiele Zahnimplantate

Auch wenn wir am Anfang unseres Lebens noch niemandem unsere Zähne zeigen können, sind sie doch schon im Babymund vorhanden. Im Laufe ihres Lebens kommt viel Arbeit auf sie zu und das hinterlässt natürlich Spuren. Wer Zähne verliert, wünscht sich einen guten Ersatz. So natürlich wie möglich sollte er aussehen und dazu noch einwandfrei funktionieren. Zahnimplantate können nach Abschluss des Knochenwachstums bei jedem Alter eingesetzt werden. Selbst hohes Alter ist selten ein Grund, auf Implantate zu verzichten. Es gibt für fast jeden Einzelfall eine optimale Lösung. Des weiteren beschreiben wir Fallbeispiele für Zahnimplantate.

Zahnverlust kann Menschen jeden Alters treffen:

bei Sport und Spiel, durch Karies oder durch Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontose/Parodontitis). Auch unzureichende Pflege, wenn man seine jährliche Dentalhygiene Behandlung versäumt oder falsche Ernährung können den Zähnen schaden.

Implantat für einen Zahn

Ein Zahn fehlt

Bei Verlust mehrerer Zähne können die entstandenen Lücken durch Implantate ersetzt werden. Hierbei dient das Implantat als Pfeiler für den Zahnersatz. Eine spezielle Situation entsteht, wenn mehrere Backenzähne am Ende der Zahnreihe fehlen. In so einem Fall ist ein Implantat die beste und einzige Lösung, um den Zahnersatz zu tragen (ausgenommen einer herausnehmbaren Prothese, die viele Nachteile mit sich bringt). Auf mechanische Halteelemente, wie zum Beispiel Zahnspangen, die das Aussehen und den Tragekomfort beeinträchtigen, kann dank Implantaten verzichtet werden.

Zahnimplantat für mehrere Zähne

Mehrere Zähne fehlen

Ein einzelner Zahn ist verloren gegangen, nun kann die entstandene Lücke durch ein Implantat geschlossen werden. Dabei müssen keine gesunden Nachbarzähne als Brückenpfeiler dienen, wofür sie sonst beschliffen werden müssten. Auch in ästhetischer Hinsicht ist ein Implantat oft die bessere Lösung im Vergleich zur konventionellen Behandlung. Zumal durch moderne Keramik natürliche Zähne perfekt nachgebildet werden können.

Zahnimplantation für alle Zähne

Alle Zähne fehlen

Selbst wenn alle Zähne verloren gegangen sind, gibt es eine weit sinnvollere Lösung als die übliche Voll-Prothese. Je nach Vorraussetzungen, Bedürfnissen und Wünschen kann ein festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz in Verbindung mit den Implantaten verordnet werden. Viele Prothesenträger klagen über den schlechten Tragekomfort ihres Zahnersatzes und über schmerzhafte Druckstellen. Haftmittel oder mechanische Hilfen lösen diese Probleme nicht dauerhaft und zufriedenstellend. Implantate können dank einer festen Verankerung mit der Prothese in so einem Fall Abhilfe schaffen. Am komfortabelsten ist eine vollständige implantatgetragene Prothese.

Zahnimplantate – Operationsverfahren im Detail

Viele Wege führen zum Ziel. So auch in der Zahnmedizin. Bei den vielen verschiedenen Operations- bzw. Einsatzverfahren von Implantaten haben sich bis heute durchaus unterschiedliche Vorgehensweisen bewährt.
Für den Patienten wird es dabei jedoch immer schwieriger, die Übersicht über die verschiedenen Operationsverfahren bei Zahnimplantaten zu behalten. Der folgende Artikel soll Ihnen einen Überblick über die üblichen Verfahren der modernen Implantologie verschaffen.
verschiedene Titanimplantate und Zahnimplantate
Implantat im Kiefer als Ansichtsgrafik

Implantologie mit und ohne Knochenaufbau

Die konventionelle Sicherheits-Implantologie ist ein traditionelles Verfahren, das in den 1960er Jahren für Titanimplantate entwickelt wurde. In einen gesunden Knochenausschnitt wird ein zum Implantat passendes Loch gebohrt und in dieses das Implantat mit leichter Druckspannung hineingesteckt oder geschraubt. Ein eventuell nötiger künstlicher Knochenaufbau kann im selben Zuge operativ erfolgen. Wegen der angerauhten Titanoberfläche des Implantats, wächst der Knochen innerhalb von ca. 2 Monaten an der Implantatoberfläche fest. In dieser Zeit entsteht eine dauerhafte und enorm belastbare Verbindung zwischen Knochen und Implantat. Erst wenn Implantat und Knochen fest miteinander verwachsen sind, wird der vorgesehene Zahnersatz auf dem Implantat befestigt. Nun kann die Kaubelastung beginnen.

Die Sofortversorgung mit einem Zahnimplantat

Die Sofortversorgung

Bei der Sofortversorgung wird unmittelbar nach dem Entfernen eines Zahnes ein Implantat in die frische Wunde eingesetzt. Dieses Verfahren setzt in der Regel ein entzündungsfreies und ausreichend stabiles Knochenbett voraus, sodass ein Implantat sofort einen sicheren Halt findet. In geringem Maße kann auch gleichzeitig ein eventuell nötiger Knochenaufbau erfolgen. Dieses Verfahren bietet sich v.a. im Schneidezahnbereich an, da dann ein bereits vorhandener ästhetischer Zahnfleischverlauf am sichersten erhalten werden kann. Dieser Vorteil wird allerdings mit erhöhten Infektionsrisiken erkauft.

Patient nach dem direkt auf dem Implantat der Zahnersatz gesetzt wurde

Die Sofortbelastung

Bei der Sofortbelastung wird auf das durch „Sofortversorgung“ gesetzte Implantat sogleich der gewünschte Zahnersatz befestigt. Dies hat den Vorteil, dass das erwünschte Aussehen, bzw. die komplette Zahnreihe sofort nach dem Entfernen des kranken Zahnes wieder zur Verfügung steht. Dieser Vorzug ist allerdings mit noch einmal erhöhtem Implantat-Verlustrisiko verbunden. Denn auch bei allen schnellen Behandlungsmethoden muss doch der Knochen mindestens 8 Wochen Gelegenheit haben, an das Implantat anzuwachsen. Das sofort mit der Krone verbundene Implantat stellt daher besondere Anforderungen an das Therapieverständnis und die Selbstdisziplin des Patienten, da hier eine konsequente Schonung der neuen Zähne erforderlich ist. Diese Notwendigkeit wird leider häufig in Presse- und Werbungsäußerungen nicht genügend zur Sprache gebracht. Selten wächst ein nach diesem Verfahren eingesetztes Implantat auch ohne Schonung ein.

Das Röntgengerät zum ermitteln des Zustands eines Gebisses.

Implantation mit CT-basierter Navigation

Seit 1996 verwenden wir diese besonders weiterentwickelte Form der navigierten Implantologie. Zur Planung des Eingriffs wird eine Computer-tomographische Aufnahme („ConeBeam-CT“, „DVT“) des Kiefers mit einer vorbereiteten Schablone bei uns im Hause erstellt. Damit ist nun eine umfassende Planung möglich: Art, Größe und bester Ort der künftigen Implantate wird computergestützt dreidimensional vorausgeplant. In der Operationssitzung werden die Implantate, durch eine Schablone geführt, exakt an die vorgesehene Stelle gesetzt. So kann unmittelbar danach – im Sinne der Sofortbelastung (s.o.) – ein vorher hergestellter provisorischer oder sogar endgültiger Zahnersatz eingesetzt werden. Dies stellt die eindeutig schnellste Art der Versorgung dar, entsprechend ist auch die Begeisterung in den Medien.
Durch Summation verschiedener verfahrensbedingter Ungenauigkeiten sind jedoch auch bei diesem Verfahren die in der Implantologie üblichen Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Auch ist eine Zeitersparnis durch die Schnelligkeit der Versorgung nur dann gegeben, wenn kein Knochenaufbau erforderlich ist, denn dieser müsste ca. 6 Monate vorher operiert und zur Setzung der Implantate eingeheilt sein. Gegenüber dem konventionellen Sicherheitsvorgehen mit einer einzigen Operation (Implantation mit gleichzeitigem Knochenaufbau) ist hier also nach der OP zum Knochenaufbau ein zweiter Eingriff zum Einsetzen der Implantate nötig. Daher wenden wir diese Methode nur an, falls die Operation in einer Sitzung zum Abschluss gebracht werden kann, also wenn kein Knochenaufbau benötigt wird. Denn nur dann ergibt sich durch diese Methode ein Zeitvorteil für den Patienten.

Zahnimplantation – Implantatsysteme

Die Welt der Implantatsysteme für eine Zahnimplantation stellt sich für den interessierten Patienten sehr vielfältig dar. Um Ihnen einen kleinen Einblick in die verschiedenen Systeme und damit die zugrunde liegenden Philosophien zu geben, wollen wir das Grundlegende voranstellen. Ein Implantat versucht, dem Vorbild Zahn möglichst nahe zu kommen: Es besteht aus einem Wurzelteil, der im Knochen verankert ist, fest verbunden mit dem Kronenteil, der wie die natürliche Zahnkrone in den Mundraum ragt und dort die vielfältigen Aufgaben der Zähne erfüllt: Kauleistung, Sprechfunktion und nicht zuletzt Schönheit. Die Entwicklung der Implantologie begann in Skandinavien (I. Branemark 1960), verbreitete sich in den USA, Deutschland, Schweiz und dann weiter weltweit. Das Silikonvalley der Implantatentwicklung liegt seit vielen Jahren hier bei uns: der Raum Bodensee – Schwarzwald – Jura beherbergt den Großteil der entwickelnden und forschenden Implantatindustrie. Bekannte Hersteller wie Straumann, Nobel Biocare, IMZ, Camlog, BioHorizons, Frialit, Ankylos, Bauer, SDS Volz haben hier ihre Forschungs-
und Entwicklungsstandorte. Schweizer, deutsche und wenige US-Firmen beherrschen den Markt. Zahnimplantate sind eben in der Kleinheit und erforderlichen detaillierten Präzision, Innovationskraft, Weitsichtigkeit und Engagement der Uhrenindustrie sehr ähnlich. Gleichzeitig ist ein hoher Kenntnisstand der Entwickler ähnlich wie in der Medizintechnik erforderlich. Diese Zweige haben ja in dieser Region bekannte Entwicklungscluster: Tuttlingen, Basel, Pforzheim, Mannheim, Belfort, Heidelberg. Die Werkstoffe der Zahnimplantate haben sich seit der Anfangszeit nicht grundlegend geändert: Titan stand am Anfang, Keramikimplantate folgten bald. Die Form der Implantate änderte sich von anfangs recht bizarren Formen wie Gitter, Nadeln, Platten, Rohren bis zu den mittlerweile vorherrschenden schraubenförmigen Implantaten. Und der tragende Teil für die Zahnkronen wurde von festverbundenen Aufnahmeformen bis zu wiederum verschraubten oder zementierten Konusformen über alle nur denkbaren technischen Lösungen bis heute noch ständig auf der Suche nach dem Optimum variiert.
Keramikimplantate und das DGZI Logo

Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Hersteller in der Implantologie und die Hauptmerkmale ihrer Produkte:

Straumann 2 Produktlinien, schraubenartiges Design, raue Titanoberfläche, verschraubter Aufbau für die Aufnahme der Krone
Nobel Biocare 7 Produktlinien, technische Ähnlichkeit mit rauer Titanoberfläche und verschraubten Aufbauten
IMZ Frühes Zahnimplantat System mit elastischen Aufbauten und extrem rauen Titanoberflächen
Camlog 3 Produktlinien, ähnlich im Titanoberflächendesign, aber gesteckter und verschraubter Aufbau

Ankylos 2 Produktlinien, raue Titanoberflächen mit tiefem Gewinde, konisch gesteckter und verschraubter Aufbau
Bauer Prototyp der einteiligen Implantate mit tief schneidendem Gewinde und rauer Titanlegierungsoberfläche
SDS Volz 4 Experimentalproduktlinien, frühes Keramikimplantat in der neuen 4. Generation mit verschraubtem Keramikaufbau

Sowohl bei den Titanimplantaten als auch bei den Zahnimplantaten aus Keramik kommen laufend neue Produkte mit den verschiedensten Features auf den Markt. Wie bei vielen Medizinprodukten kann die begleitende kritische wissenschaftliche Bewertung und Erprobung mit dem ständigen Zustrom an neuen Produktmerkmalen nicht Schritt halten. Da aber die grundlegenden Merkmale von den Herstellern doch nur wenig geändert werden, kann der Zahnarzt dennoch von einer hohen Zuverlässigkeit der Implantate ausgehen.

Nun noch einige interessante Aspekte, die der Zahnarzt bei der Auswahl des je Fall bevorzugten Implantatsystems in seine Überlegungen einbezieht

Es wird eine knochenaufbauende Operationstechnik dargestellt.

1. Knochenqualität

Die verschiedenen Knochenqualitäten erfordern ein geeignetes Schraubgewinde und eine jeweils unterschiedliche Grundform des Implantatkörpers. So ist bei einem weichen Knochen „D4“ (häufig im seitlichen Oberkiefer) ein grobes ausladendes Gewinde besser für den sog. Primärhalt, d.h. der Halt des Implantates direkt nach dem Einschrauben. Damit ein sehr lockeres Knochengewebe zunächst fester wird, kann ein konisches Implantat zunächst fester halten, als ein parallelwandiges. Andererseits ist dieses Zahnimplantat im sehr harten Knochen „D1“ z.B. im seitlichen Unterkiefer nur sehr mühsam mit dem richtigen Primärhalt zu platzieren. Eher muss hier sogar noch in den extrem harten Knochen noch ein Gewinde geschnitten werden, um das Implantat überhaupt in den Knochen eindrehen zu können. Aber all diese Aspekte sind für den eigentlich entscheidenden Sekundärhalt, also der Halt nach dem Anwachsen des Knochens, gar nicht mehr wichtig. Da zählen dann eher die mikroskopisch dimensionierte Oberflächenstruktur der Titan- oder Keramikoberfläche.

Gebiss Ansicht nach dem Knochenaufbau mit Implantatgewinde

2. Passendes Gewinde für das Implantatkonzept

In diese Kategorie gehören auch die Überlegungen in der Implantologie, welches Gewinde am ehesten für sofortbelastete oder spätbelastete Implantatkonzepte geeignet ist. Momentan erleben gerade die Gewinde mit weit ausladenden Gewindegängen einen regelrechten Boom: man glaubt, dass hier dank des höheren Primärhaltes das Anwachsen des Knochens ungestörter gelingt. Entsprechend seien sie besser für sofortbelastende Strategien des Zahnarztes geeignet. Andererseits ist dabei im Gewebe während der sensiblen Knochenwachstumsphase ein wesentlich höherer Druck auf alle gerade wachsenden Zellen zu bedenken. Viele Implantologen versuchen ja intensiv, gerade diesen Druck des Zahnimplantates nach dem Einschrauben aktiv und schnell zu reduzieren.

Gebiss Ansicht nach dem Knochenaufbau mit zwei Implantaten und einer Zahnkrone

3. Die Verankerung des sog. Kronenaufbaus oder Attachments

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Verankerung des sog. Kronenaufbaus oder Attachments im Implantatkörper. Hier gibt es die traditionellen einfach verschraubten Aufbauten mit einer gewissen Rotation- und Kippsicherung. Leider haben hier die einfach zu handhabenden sog. „Aussenhex“-verbindungen zu häufigen Schraubenlösungen oder gar -brüchen geführt. Fatal, wenn eine größere Brücke auf einem solchen Zahnimplantat verankert war. Die gesamte Konstruktion musste dann nach Lockerung einer einzigen Schraube meist erneuert werden. Daher haben alle Hersteller wenigstens eine Produktlinie mit einer im Inneren des Implantates kraftschlüssigen Verbindung in Konus- oder Parallelrohr Design. Hier ist das Handling für den Zahnarzt in der Regel wesentlich komplizierter, schon beim Setzen des Implantates ist auf die gemeinsame Schraubrichtung des Aufbaus zu achten. Nicht einfach, da ja oft der vorliegende Knochen durch seine Form die Implantatrichtung bestimmt. Entsprechend war der Entwicklungsdruck auf die Entwickler und Hersteller, hier ein anpassungsfähiges System zu entwickeln. Speziell durch neue chirurgisch-prothetische Protokolle (P. Malo 1990) wurde eine extreme Winkelabweichung von mehr als 30Grad gefordert, mit entsprechenden geänderten Bohrtechniken. Durch mehrfach geteilte, verschraubte Aufbauten der Zahntechnik wurde diese Technik ermöglicht. Im Zuge dieser Entwicklung wurde z.B. auch klar, dass die frühere Forderung nach möglichst parallel gesetzten Implantaten unnötig war. Genauso unnötig stellte sich heraus, dass Brücken auf Zähnen und Implantaten einen Beweglichkeitsausgleich erforderten. Die Bedenken zur Verblockung von Zähnen (beweglich) und Implantaten (unbeweglich) stellten sich bereits in den 1980er Jahren als unbegründet heraus. Lediglich einige wichtige Maßnahmen, wie spezielle Präparationsformen der Zähne mussten bei der Behandlung beachtet werden.

Der Bohrer für die Implantation eines Zahnersatzes

4. Die richtige Bohrtechnik

Auch die Bohrtechniken haben sich im Lauf der Jahrzehnte grundlegend gewandelt: Zunächst galt es, mit höherer Bohrdrehzahl und entsprechend starker Kühlung ein möglichst genau zum Implantat passendes Bohrloch zu erzeugen.  Nach einigen Jahren wurde jedoch die Überzeugung entwickelt, dass das Bohrloch mit niedrigtourigen Drehzahlen eher unterdimensioniert, ohne Kühlung und dennoch geschützt vor Bohrüberhitzung eine bessere Einheilung des Implantates gewährleistet.

Die Sofortversorgung mit einem Zahnimplantat

5. Implantat zementieren oder verschrauben

Gegenwärtig wird auch ausgiebig diskutiert, ob es sinnvoller ist, den Zahnersatz auf dem Implantat zu zementieren oder zu verschrauben. Beide Techniken lassen sich sogar noch kombinieren, was das Ganze noch etwas interessanter macht. Werden Kronen auf Implantaten zementiert, besteht immer die Gefahr, dass Zement unter das umgebende Zahnfleisch an die -raue- Implantatoberfläche gelangt. Dort würde dann am umgebenden Knochen eine Entzündung entstehen, die langfristig den Halt des Implantates im Knochen gefährden könnte („Periimplantitis“). Die Zementierung von Zahnersatz erleichtert allerdings den Richtungsausgleich und Höhenkompensation von mehreren über Brücken zusammengefassten Implantaten. Eine durch Abweichung erfolgende Fehlbelastung würde auch zu Entzündungen im Knochen um die Implantate („Periimplantitis“) führen. Auch wird durch den Zement der Mikrospalt zwischen Aufbau und aufgeschraubter Krone bakteriendicht verschlossen. Eine Anlagerung von besonders schädlichen anaeroben Bakterien („Periimplantitis“) wird so verhindert. Durch Aufschrauben eines besonderen CAD-CAM-gefrästen Zwischenstückes (mit Klebebasis) wird versucht, beide Vorteile ohne beide Nachteile zu nutzen. Hier werden spezielle Verfahren im Zahntechnischen Labor angewendet.

Beratungsgespräch einer Patientin und Zahnarztes zur Zahnimplantation

Fazit Implantatsysteme 

Überhaupt ist es immer wieder erstaunlich, wie zunächst völlig überzeugende Grundsätze der Therapie nach einiger Zeit sich als überflüssig oder sogar als falsch herausstellen. Vieles wurde und wird immer noch von der Wissenschaft, den Zahnärzten und den Unternehmen gelernt. Die Mechanik und das Anpassungspotenzial der lebenden Gewebe ist mit zunehmender Erfahrung und Funktion immer wieder verblüffend. Gleichzeitig wird immer klarer, wie wichtig die biologische Regenerationskraft des Knochen- und Zahnfleischgewebes für den vielstufigen Einheilprozess des Implantates in den Knochen ist. Verschiedenste Medikamente, Lebensweisen, Gifte und Gewohnheiten haben einen immer klarer werdenden Einfluss auf die Heilvorgänge.

Zur Verbesserung der Planung in der Implantologie erstellten wir vor der Operation eines Zahnimplantates zunächst mit den in der Radiologie verwendeten Computertomografen ein dreidimensionales Röntgenbild. Damit konnten wir die räumlich richtige Lage des Zahnimplantates bereits in der Planungsphase bestimmt werden. In den 2000er Jahren wurde dann eine neue Röntgentechnologie entwickelt: die Digitale Volumentomografie DVT.
Mit einer hohen Darstellungsgenauigkeit konnten unsere Zahnärzte nun in eleganter Weise die dreidimensionale Darstellung des Knochenangebotes und sogar der Schleimhautstruktur vermessen. Die Guided Surgery, die dreidimensional kontrollierte Implantation entstand. Um diese Darstellungsmöglichkeit noch um eine vor der Implantation mit diesen Daten erstellte Bohrhilfe zu erweitern, wurde eine Führungstechnik mit Bohrschablonen oder gar Bohrrobotern entwickelt: die Navigierte Implantologie.
Navigierte Implantation Röntgenbild mit Zahnimplantaten
Seit 1996 verwenden wir, zunächst auf der Basis von Computertomografie, diese besonders weiterentwickelte Form der Implantationstechnik. Zur Planung des Eingriffs erstellen unsere Zahnärzte eine Computertomographische Röntgen Aufnahme („ConeBeam-CT“, „DVT“, Digitale Volumentomografie) des Kiefers mit einer für Ihren Kiefer vorbereiteten Schablone in unserer Praxis unter Mitarbeit unseres Labors. Ein Röntgengerät vom Typ Digitaler Volumentomograph steht in beiden Praxen DR. HAGER | Zahnärzte – Grenze Schaffhausen und Konstanz für die Vorbereitung und auch zur Implantation zur Verfügung. Damit ist unseren Zahnärzten nun eine umfassende Planung möglich: Art, Größe und bester Ort der künftigen Zahnimplantate wird computergestützt dreidimensional vorausgeplant. Die dabei benutzten Planungsprogramme („SimPlant“, „Sicat“, „Impla“, „Orange“, …) bereiten die Daten aus dem für die Planung erstellten Digitalen Volumentomogramm DVT auf und bringen sie in Verbindung mit den Daten des Kiefers (Matching). Sie zeigen dem Zahnarzt die Größe und dreidimensionale Form des Knochens an.
Mit maßstabsgerechten digitalen Darstellungen der gewünschten Implantattypen und Größen ist eine gute Simulation der zu erwartenden dreidimensionalen Position der Implantate im vorhandenen Knochen möglich. Diese Position wird dann über eine digitale oder analoge Technik in eine Bohrschablone übernommen. In der Operationssitzung gelingt es, durch diese Bohrschablone oder einen digitalen Bohrroboter geführt, die Implantate genau an die vorgesehene Stelle zu setzen. Wie ein Schiff, das durch ein Leuchtturmsignal in die richtige Fahrtrichtung geleitet wird, wird der Bohrer und dann auch das Implantat durch die Bohrhilfe an den richtigen Ort navigiert: navigierte Implantation. Es kann wegen der durchgeplanten Position der Implantate unmittelbar nach dem Eingriff sogar ein schon vorher vom Zahntechniker hergestellter provisorischer oder sogar endgültiger Zahnersatz vom Zahnarzt eingesetzt werden. Dies stellt die eindeutig schnellste Art der Versorgung in der Implantologie dar, entsprechend ist auch die Begeisterung in den Medien.
Eine Zahnbrücke aus Keramik
Wegen der hohen Zahl an Arbeitsschritten in der Planung und den komplexen Meß- und Regel-Algorhythmen wächst jedoch die Summe der Ungenauigkeiten. Durch Summation der verschiedenen verfahrensbedingten Ungenauigkeiten (bis ca. 2mm und 30 Grad Winkelabweichung) sind dann auch bei der navigierten Implantation die in der Implantologie üblichen Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsabstände notwendig. Bei der Nähe von Nerven, Kieferhöhle und benachbarten Zähnen muss der Abstand vom Implantat aber genau eingehalten werden. 
Bei den von uns genutzten skalierten Meßmethoden während der Operation lässt sich inzwischen eine höhere Genauigkeit erreichen als mit der navigierten Implantation. Uns erscheint daher die Verwendung der computernavigierten Implantologie in vielen Situationen nicht mehr indiziert, da sie eher bei ohnehin schon genügend Angebot von vorhandenem Knochen genügend sicher ist. In einer solchen Situation aber ist eigentlich eine Navigation gar nicht nötig.

Versorgung mit Zahnimplantaten bei der Navigierten Implantation

Auch die hervorgehobene Schnelligkeit der Versorgung mit Zahnimplantaten bei der Navigierten Implantation ist nur erreichbar, wenn nicht gleichzeitig noch ein Knochenaufbau operiert werden muss. Gegenüber dem konventionellen Sicherheitsvorgehen mit einer einzigen Operation (Implantation mit gleichzeitigem Knochenaufbau) ist bei der Navigierten Implantation also nach
der OP zum Knochenaufbau ein zweiter Eingriff zum Einsetzen der Implantate nötig. Daher wenden wir die herkömmliche navigierte Implantologie allenfalls nur an, falls die Operation in einer Sitzung zum Abschluss gebracht werden kann, also wenn kein Knochenaufbau benötigt wird. Denn nur dann ergibt sich durch diese Methode ein Zeitvorteil für den Patienten.

Abläufe in der navigierten Implantologie

Als besonderen Vorteil der computernavigierten Implantation wird herausgestellt, dass damit ein Öffnen der Schleimhaut vermeidbar sei. Eine Operation sei nicht nötig, weil ja der Knochen gar nicht mehr für die Bohrung sichtbar sein muss. Wir machen einen großen Teil unserer Implantationen ohne Eröffnung der Schleimhaut. Die Genauigkeit der dreidimensionalen Beurteilung der Knochenform lässt sich durch die Digitale Volumentomografie DVT und die herkömmliche klinische Untersuchung sicher erreichen. Eine Navigation durch eine Bohrschablone oder einen Bohrroboter ist eher nachteilig für die Präzision gegenüber der von uns vorgezogenen Guided Surgery durch Skalierte Intraoperative Messtechnik SIM. Diese Technik erreicht eine maximale Schonung des Kiefers ohne Eröffnung der Schleimhaut durch minimalinvasive Op-Technik bei gleichzeitig höchster Präzision und Sicherheit durch die Methoden der Guided Surgery.
3D Röntgenbild auf Computerbildschirm für Navigierte Implantation

Videos zu den Zahnersatz Behandlungen – DR. HAGER | Zahnärzte

Hier finden Sie kurze und informative Videos über einige unserer Behandlungen, die wir in unseren Praxen DR. HAGER | Zahnärzte in Bietingen und Konstanz nahe der Schweizer Grenze anbieten.  

Videos zu Behandlungen mit Implantaten

Videos zu Behandlungen mit Inlays und Kronen

Videos zu Totalprothesen

Zahnimplantate – Häufig gestellte Fragen

In unserem FAQ der DR. HAGER | Zahnärzte haben wir Ihnen, die am häufigsten gestellten Fragen zur Zahnimplantation und dem Themenfeld der Implantation zusammengefasst. Für weitere Fragen können Sie sich auch gerne bei uns melden, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Dr. Michael Hager, Dr. Sarah Kästle und Dominik Hager zeigen an Röntgenbild Zahnersatz
Ich habe gehört, dass Implantate nur 5 Jahre halten. Stimmt das?
Nein. Langzeitstudien belegen dass die Erfolgsrate nach 10 Jahren von Implantaten bei durchschnittlich über 90% liegt. Voraussetzung dafür ist fachgerechte Ausführung und sorgfältige Planung der OP. Bei guter Gesundheit, regelmäßiger Dentalhygiene, Kontrolle und einer gewissenhaften häuslichen Pflege können Implantate heute ein Leben lang halten.
Können Implantate Schäden verursachen?
Hier ist hohe Sorgfalt und spezialisierte Ausbildung des Operateurs notwendig. Besonders wichtig ist eine gute Planung des Eingriffs ggf. mit Hilfe von dreidimensionalen Tomographie-Bildern. Auch eine moderne Ausstattung des OP-Raumes z.B. mit digitalem Echtzeitröntgen für Röntgenbilder während des Eingriffs erhöhen die operative Präzision und sorgen so für eine höhere Sicherheit.
Bereitet eine Implantation Schmerzen?
Die Implantation findet unter örtlicher Betäubung statt, sodass Sie während der OP nichts spüren. Lediglich nach der OP treten in der Regel leichte Folgebeschwerden auf, die jedoch meist an den ersten Tagen nach dem Eingriff wieder abklingen.
Fühlen sich implantatgetragene Zähne anders an als die Ursprünglichen?
Implantatgetragene Zähne vermitteln Ihnen beim Reden, Essen und Lachen ein ganz natürliches Mundgefühl. Sie spüren kaum einen Unterschied.
Werden Implantate manchmal abgestoßen?
Eine so genannte Abstoßung kommt nicht vor. Allerdings kann sich vor allem bei mangelhafter Pflege eine Entzündung um das Implantat einstellen, sodass in besonders ungünstigen Fällen das Implantat entfernt werden muss.
Wann kann ich nach der Implantation wieder arbeiten?
Nach dem Einsetzen der Zahnimplantate können leichte Schwellungen und geringe Schmerzen auftreten. Dennoch sind die meisten Patienten in der Lage, am nächsten Tag wieder arbeiten zu gehen.
Wie lange dauert die OP ?
Die Implantation dauert je nach Umfang zwischen 30 min. und 2½ Std.
Wann kann ich wieder normal kauen?
In der Regel kann nach 2-3 Monaten auf dem Implantat gekaut werden. Lediglich bei damit verbundenem Knochenaufbau dauert die Einheilung ca. 6 Monate.
Bin ich während der Behandlung und in der Einheilungsphase ohne Zähne?
Wenn Sie vorher einen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, können Sie diesen in der Regel nach einer kleinen Anpassung weiter tragen. Ansonsten wird die Lücke mit einem Provisorium geschlossen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dies sofort auf den Implantaten befestigt werden – als sogenanntes Langzeitprovisorium.
Wie lange halten Zahnimplantate?
Langzeitstudien belegen, dass die Erfolgsrate von Implantaten nach 10 Jahren bei durchschnittlich über 90% liegt. Voraussetzung dafür ist eine fachgerechte Ausführung und sorgfältige Planung der OP. Bei guter Gesundheit, regelmäßiger Dentalhygiene, Kontrolle und einer gewissenhaften häuslichen Pflege können Implantate heute ein Leben lang halten.
Was kosten Implantate?
Jeder Patient benötigt einen an seine Mundsituation angepassten Zahnersatz. Im persönlichen Beratungsgespräch werden wir zusammen mit Ihnen die Kosten besprechen und Sie bekommen einen Kostenplan, der dort genannte Fixpreis wird definitiv nicht überschritten. So bleiben die Kosten übersichtlich und können für die wichtige Entscheidungsfindung herangezogen werden. Eine gute Entscheidung braucht Zeit. Wenn Sie jedoch lediglich eine Preisvorstellung bekommen möchten, so wenden Sie sich über unser Kontaktformular an unser Service Team.
Wie lang muss das Zahnimplantat einheilen?
Implantate müssen In der Regel 2-3 Monate einheilen, bis darauf wieder gekaut werden kann. Ist vorher ein Knochenaufbau nötig, dauert die Einheilung ca. 6 Monate. Diese Zeit müssen Sie allerdings nicht ohne Zähne verbringen: Wenn Sie vorher einen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, können Sie diesen in der Regel nach einer kleinen Anpassung weiter tragen. Ansonsten wird die Lücke mit einem Provisorium geschlossen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dies sofort auf den Implantaten befestigt werden – als sogenanntes Langzeitprovisorium.
Bis zu welchem Alter können Implantate eingesetzt werden?
Im Prinzip können Zahnimplantate in fast jedem Alter eingesetzt werden. Ausnahmen sind Kinder und Jugendliche, die sich noch in der Wachstumsphase befinden. Implantate würden in dieser Phase das Kieferwachstum beeinflussen und in Folge dessen zu nicht optimalen Ergebnissen führen.
Wie pflege ich die Zahnimplantate richtig?
Behandeln Sie Ihre neuen Zähne als wären es Ihre alten. Implantate sollten Sie regelmäßig mit einer Zahnbürste reinigen und generell auf gute Mundhygiene achten.
Ich habe von "Zähne in 1 Stunde", "Fast and Fixed", "Beautiful Teeth Now" in den Medien gehört ? Kann ich wirklich sofort auf neuen Implantaten kauen?
Die genannten Verfahren und einige andere Techniken ermöglichen die Eingliederung von i.d.R. provisorischem Zahnersatz sofort auf die gerade eingesetzten Implantate. Dies ist möglich bei günstiger Knochensituation, nämlich wenn ein Knochenaufbau nicht nötig ist und ein ausreichend fester Knochen vorliegt. Allerdings ist die bewusste Schonung des Zahnersatzes für 8 Wochen dennoch unbedingt notwendig. Nach dieser Einheilzeit wird dann mit der Herstellung des endgültigen Zahnersatzes begonnen, Fertigstellung nach weiteren 2 Wochen.
Welchen Vorteil hat es, wenn nur ein Zahnarztteam die gesamte Behandlung durchführt?
Wie Sie sicher bemerkt haben, sind, wie bei allen ärztlichen Behandlungen, gerade im komplexen Gebiet der Implantologie viele Aspekte im einzelnen Fall abzuwägen. Chirurgische Überlegungen und die Konstruktion des implantatgetragenen Zahnersatzes sind zusammenzuführen. Zahntechnische Solidität und langfristige Pflegebetreuung müssen gewährleistet sein. Besondere Wichtigkeit kommt auch der ausführlichen, kompetenten Beratung zu. Dort werden alle genannten Behandlungsoptionen für eine umfassende Behandlungsplanung besprochen. Bei uns stehen Ihnen dort alle Möglichkeiten zur Verfügung. Alle Behandlungsschritte finden in unserem Hause statt und werden von unserem Team umgesetzt.
Warum werden nicht alle Implantate mit solch einer schnellen Methode gesetzt?
Es gilt zu beachten, dass häufig die betont schnelle Versorgung mit implantatgetragenem Zahnersatz einige Vorteile der konventionellen Technik aufgibt: sichere Bakterienfreiheit, vorhersehbare Ästhetik, bessere Verankerung wegen der Möglichkeit des Knochenaufbaus. Gerade bei Zähnen, die durch starken Bakterienbefall zerstört worden sind, ist die Implantation in die noch stark infizierte Wunde riskant.
Ich hätte gerne keramische Implantate? Geht das immer?
Je nach Wunsch können wir in jedem Falle keramische oder Titan-Implantate setzen, Zertifizierung und langjährige Erfahrung für verschiedene Systeme dienen Ihrer Sicherheit. Zu beachten ist, dass gegenwärtig fast alle erhältlichen keramischen Implantate „einteilig“ sind, d.h. sie ragen nach dem Einsetzen etwa 5mm in die Mundhöhle, dürfen aber keinesfalls belastet werden. Daraus ergibt sich eine hohe Anforderung an die Aufmerksamkeit und Mitarbeit des Patienten für die Zeit der Einheilung. Besonders, wenn ein Knochenaufbau erforderlich war. In naher Zukunft wird sich dies verbessern. Wir entwickeln momentan selbst ein zweiteiliges Keramikimplantat, das geschützt unter der Schleimhaut einheilt. Erst nach der Einheilzeit wird es – wie ein Titanimplantat – in der Mundhöhle belastet. Bei den in jüngster Zeit vorgestellten zweiteiligen Keramikimplantaten ist die Verbindung der „zwei Teile“ Aufbau und Implantat die kritische Stelle. Hier liegt noch nicht viel Erfahrung bei der Langzeitbelastung vor.

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